Licher SPD nimmt Leerstände und sozialen Wohnungsbau in der Innenstadt unter die Lupe

Die zweite Veranstaltung der Themenreihe Stadtentwicklung widmete die Licher SPD der Frage, ob sich das Problem von Leerständen durch die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum lösen lässt. Nach einer kurzen Begrüßung des SPD-Vorsitzenden Julien Neubert führte Bürgermeister Bernd Klein viele interessierter Bürger, die gekommen waren, durch die Licher Altstadt und machte an einigen Stellen klar, welche Schranken der Politik bei der Lösung der aufgeworfenen Fragen gesetzt sind. Teilweise sind die Verkaufspreise für einige Leerstände zu hoch, teilweise gibt die Bausubstanz nichts mehr her. An einigen Beispielen wurde aufgezeigt, wie schwer es sich gestaltet, private Investitionen in Wohnraum in den Altstadtbereich zu ziehen.

In diesem Zusammenhang wurde kritisch diskutiert, in welchem Umfang sozialer Wohnungsbau in der Altstadt möglich ist. Am Ende der Innenstadtbegehung bedankte sich Neubert für die vielen Eindrücke sowie Diskussionsbeiträge und erklärte: „Natürlich konnten wir heute noch keine konkreten Maßnahmen en detail zu Ende denken – das war allerdings auch nicht Sinn der Veranstaltung. Wenn wir wissen wollen, in welche Richtung Stadtentwicklung gehen soll, müssen wir uns Gedanken über jeden einzelnen Baustein eines Gesamtkonzeptes machen. Die heutige Veranstaltung bot uns diese Gelegenheit“.